Nach wochenlanger Planung, Wartung & technischen Upgrades meines Rades, fühlte ich mich technisch bereit, die rund 1.300 km durch Dänemark und Schweden zu vollenden. Schon im Juli bin ich unter der Woche mehrmals um die mehr als 100km am Tag gefahren, wenngleich auch nicht mit dem Gepäck. Auch meist bei bestem Wetter. Das konnte ich mir auf dieser Tour natürlich nicht aussuchen. Dennoch hatte ich den Willen und vor allen Dingen den Spaß daran, diese für mich erste lange Tour zu machen. Die erste "große" Erfahrung, die ich letztes Jahr machen durfte, war die Spreewaldtour auf dem "Gurkenradweg", der um die 240km durch den Spreewald, umliegende Dörfer und Städte führt. In 2 Tagen hatte ich diesen Weg geschafft. Ich versuche, wie so oft, viel Zeit in der Natur zu verbingen, aber auch körperlich halbwegs an meine Grenzen zu gehen. Schweden hat neuerdings an der Westküste von Helsingborg bis Göteborg den Kattegattleden eröffnet. Eine durchgehend, wundervolle Fahrradstrasse bzw. ein Fahrradwegenetz mit der Nummer "1" gekennzeichnet, welches sich zwischen den beiden Städten rund 370km von Süd nach Nord oder andersherum erstreckt. 

Tag 1

 

Montag, dem 07.08.2017, geht es für mich los. Früh Morgens um 04:00 Uhr klingelt der Handywecker. Keine Minute später stehe ich auch schon auf den Beinen, um mich in meine präpaprierten Fahrradklamotten reinzuschwingen. Nach ungefähr 5-7 Versuchen meiner Freundin ein letztes Mal, den letzten Kuss vor der Reise zu geben, öffne Ich die Tür zu meiner weiten Reise durch Skandinavien, wobei diese Reise im Größenverhältnis zu Skandinavien eher klein ist. 04:45 Uhr sitze ich auf meinem ÖKO-Ross und pedale die ersten 190 Kilometer zur Ostseeküste hoch. Das Wetter ist mir an diesem Tag schon gnädig und begrüßt mich mit wundervoll, frischer Luft, die selbst Berlin wie ein Dorf erscheinen lässt, zumindest vom Frischegehalt her. Die Sonne geht auf und erwärmt meine Haut. Wundervoll. Das Fahrrad gibt bis dahin noch keinerlei Geräusche von sich. (Ich hasse knacken und knartzen am Rad!). Gegen Abend 18:00 Uhr komme ich bei meinen beiden Freundin in Waren (Müritz) an. Zur Begrüßung gibt es eine leckere Hot Dog Pizza. Ich schaffe leider nur ein Stück. Hört sich verwirrend an, weil man denkt: "Man der Kerl sollte doch nach 190km verdammten Hunger auf eine verdammt unitalienische Pizza haben!?!" Mein Problem ist, dass ich eher so halbe Sachen brauche mit Flüssigkeit und was festem, wie Milch mit Kakao oder einem tollem Wassereis. Ich kasche mir aus dem Kühlschrank 6 Wassereisstangen, die man selber einfriert. Jeder kennt das gute Bussi-Bär-Eis mit Cola- und Kirschgeschmack! 

Tag 2

 

Es ist Dienstag in der Früh 06:00 Uhr und ich fahre eine Stunde später los. Erst kurz nach 24 Uhr eingeschlafen, will ich meinen Körper doch etwas schonen und nicht nur 4 Stunden geben, was auch eine gute Entscheidung ist. Bis Rostock und damit zum Überseehafen sind es knappe 110km und ich will die Fähre bis 13 Uhr bekommen, die Kette noch am Vorabend leicht gespannt. Zur Nebeninfo: Ich bin mit vollgespannter Kette losgefahren von Berlin. Diese hängt nach nur einen Tag herunter, wie das schütte Haar von D. Trump. Danke hier an Brandenburg, wie ihr die Autostraßen knapp einen Meter über das Wurzelwerk baut und die Radwege dafür nur 10cm drüber. Folge waren herbe Risse auf den Wegen, wo man sich nicht mal traute mit voller Geschwindigkeit 30km/h und mehr den Hügel abwärts zu fahren, ohne das einem das Fahrrad auseinander bricht. In Rostock angekommen, bekomme ich es schon leicht mit dem Küstenwind zu tun. Allerdings schon auf den Ackerflächen. Der Wind aus Südwesten, drückt mich somit von hinten in die Ostsee rein. Beinahe. Ich komme 30 Minuten vor dem Ablegen an und erreiche die Fähre pünktlich. Ich will ja noch was reißen an diesem tollen Tag. Das war auch meine gewisse Motivation. Wenn man schon gutes Wetter hat, dann nutzt man das auch. Denn wer länger als 5 Tage mit dem Bike oder zu Fuß unterwegs ist, der weiß, dass sich das Wetter sehr schnell ins Negative ändern kann. Der Endgegner für mich war nicht der Regen, sondern Sturm von vorne. 

Der unsichtbare Feind, wie ich ihn gerne nenne.

Angekommen in Gedser werde ich mit reichlich, vielen Dänemarkflaggen begrüßt. Die ganze Straße ist links und rechts damit geschmückt und ich finde das toll. Ich finde sowas auch in Schweden toll oder in Norwegen. Komischerweise in Deutschland nicht. Vielen Dank an alle Nationalflaggen-sind-Nazi-Kram-Patrioten für diese meine Einstellung <3 Die nächste und letzte Station, die ich diesen Tag erreiche, war Nykøbing Falster, ungefähr 20km von Gedser nördlich. Viele Freunde fragten mich, ob ich Flickzeug bei habe (puhhh noch mal 3x rüber geguckt, ob ich bei Flickzeug das L nicht vergessen habe). Oder aber alternativ einen Fahrradschlauch. Ich, besserwisserisch und naiv wie ein 14- jähriger: "Nein brauch ich nicht! Hatte noch nie einen Platten und ich habe Schwalbe Marathon PLUS Bereifung. Da passiert nix." Nachdem ich mir im Aldi 4 Liter in meine Camlbags nachgefüllt habe, setze ich mich auf mein Gefährt und merke diese gänzlich, unvollkommene & unglatte Bewegung, wie sie sich Rhytmisch fortsetzt. Ich grinse schon an den Gedanken nicht Recht zu haben. So soll es sein! Hinten habe ich einen Platten (Auf dem Kopf im übrigen schon länger eine Platte). Ich frage direkt an der Tankstelle nach, ob um 17:45 Uhr noch eine Werkstatt offen hat, denn zu meinem Glück befinde ich mich in einer größeren Stadt, wo man auch eine Fahrradwerkstatt finden kann. Der Tankstellenwart meint aber schon, dass zu dieser Zeit kaum noch die Wahrscheinlichkeit bestehe, dass eine Werkstatt geöffnet sei. Immerhin gab es eine. Ich schiebe mein Rad bis dahin. 1,7km von der aktuellen Position entfernt & immer wieder Zähneknirschend bei jeder Umdrehung des Hinterrades. Der Laden hat in der Tat zu. Folglich brauche ich nun einen Schlafplatz. Mein Bike will ich hier nicht stehen lassen. Kommt gar nicht in Frage. Ich habe auch keinen Bock das gesamte Gepäck 3-4k in die Pampa zu schleppen, nur um an einer unsinnigen Stelle mein Zelt aufzustellen. Ich google also nach Hotels in der Nähe, die günstig sind. Mir schießt Norwegen in den Kopf. Von Hotelpreisen, die erst ab 120€ anfangen. Ich sehe mich mit goldlackierter Halskette die 5€-Scheine im Bündel gegen einen Ventilator werfen. Das günstigste, was ich finde ist das Hotel Falster für 110€ ungefähr 2,5 km von meinem Standort entfernt. Ich ärgere mich, dass es direkt in der City nichts gibt, aber jenes Ärgern dauerte nur 2 Sekunden an, denn es hätte mich wahrlich schlimmer treffen können. Einen Platten irgendwo zwischen Taiga und Wolga. Ich schiebe mein Rad quälend lange Meter um Meter. Dabei löste sich der Schlauch aus dem Reifen und hängte sich abermals an den Bremsen auf, so dass das Rad blockiert und ich nicht weiter schieben kann. Hasserfüllt hole ich mein Walther Klappmesser aus der Tasche und schneide den Schlauch heraus (Diesen besitze ich übrigens immer noch als Erinnerung). Ich machte es mir dann im Zimmer bequem und duschte ersteinmal und kochte mir im Bad meine Trockennahrung auf. 2 Coke-Flaschen aus dem hauseigenen Automaten durften auch nicht fehlen. Gute Nacht und auf das es morgen schnell bzw. überhaupt weiter ging.

Tag 3

 

Mittwoch, um Punkt 8 Uhr öffnet die Fahrradwerkstatt namens Vulkan Cykler. Ich bin 20 Minuten vorher da. Es liegt daran, dass es meine Tugend der Pünktlichkeit ist oder aber, dass es evtl. noch mehr Fahrer mit einer Panne gibt und ich in der Prioritätenliste nach unten Rutsche. Mit Glück war ich der Einzige dort und durfte mein Fahrrad tatsächlich nach einer Stunde abholen. Wenn ich so daran denke, dass ich hier in Berlin für neue Bremszüge 2 Tage warten kann. Das ganze kostet mich auch nur rund 23€. Ich rechnete mit merklich mehr. Voll motiviert und mit einem Grinsen im Gesicht bedankte ich mich abermals bei dem Händler. Er grinste auch die ganze Zeit zurück. Man sah mir die Erleichterung also sichtlich an. Mein heutiges Ziel, Kopenhagen, konnte in Angriff genommen werden. Es lag aber noch ein weiter Weg vor mir. Rund 130km auf wundervollen Radwegen. Ich fahre, will ich noch dazu sagen, mit einem TEASI Navigationssystem. Ich finde es einfach stressfreier, auch wenn man teilweise auf der Bundesstrasse fährt. Ich war jetzt generell begeistert von den Radnetzwerken in Dänemark. Es gab wirklich Radbahnen (Pondon zu Autobahne), die sich irgendwo kreuzten und alleinig für die Fahrräder dienten. Ich fahre auch generell die meiste Zeit alleine durch die Gegend, ohne wirklich viele Radfahrer zu sehen. Rationell eher komisch in der Hochsommersaison, aber für mich sowas von schön durch die weite Agrarlandschaft Dänemarks zu fahren. Dänemark hat unbeschreiblich viel Agrarflächen mit Weizen- & Maisanbau. Da frage ich beim fahren dann auch, wo ich bitteschön mein Zelt in der "freien" Natur aufschlagen kann, wenn die Pflanzenstumpen mir durch das Zelt stechen, was dann sowieso unbequem zum schlafen ist. Entlang der Küste wurde es ab Køge immer schöner. Direkt am Meer entlang zu fahren und die ganzen eigentümlichen Häuser haben einen unbeschreiblichen Charme und auf mich ein Gefühl von Geborgenheit ausgelöst. Ich kann es nicht beschreiben, aber ich fühle mich hier einfach pudelwohl. Ich will soviel erkunden wie nur geht. Andererseits sitzt mir dann doch leicht die Uhr im Nacken, da ich mir ein sportliches Ziel gesteckt hatte. Gegen Abend kam ich in Kopenhagen an, zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres. Ein wundervolle Stadt, die man sich unbedingt auf die Liste schreiben möge. Es gibt dort sogar eigens angelegte Brücken für Radfahrer. Ich halte mich dort 2 Stunden auf, tanke meine Rationen & Wasser auf und fahre dann weiter nach Helsingor, um am nächsten Tag mit der Fähre nach Helsingborg überzusetzen, dem Startpunkt vom Kattegattleden (auch wenn es weiter südlich auch einen Startpunkt gibt, von Trelleborg). In nur 3 Tagen war ich in Kopenhagen angekommen mit meinem Aldi City Bike, wenn auch mit ganz viel Glück im Unglück. Nicht soll mich jetzt mehr stoppen, denke ich mir. Wie Naiv.

Tag 4

 

3 Kilometer vor der Fähre wachte ich am Strand auf. An irgendeiner Parkanlage. Ich hatte die Nacht zuvor bis 23 Uhr mit Mühe und Not versucht, was zu finden, aber im Schilf lässt sich schlecht ein Zelt aufbauen und im Vorgarten von den Häusern auch nicht. An sich kein schlechter Platz, aber eben doch nicht wirklich frei in der Natur. Wie ihr sehen könnt, ich hatte auch schon mal besseren Schlaf. Die Tagestouren schleifen auch nach 6-7 Stunden schlaf noch ganz schön. Die Klüsen angeschwollen setze ich als erstes immer meine Sonnenbrille auf. Um frühs ins Meer zu gehen fehlt mir der Antrieb, auch wenn sich nebenan die älteren Herrschaften bis aufs letzte Hemd entblößen und sich ins kühle Frische wagen. Alles zusammengepackt stieg ich aufs Rad und fahre bis zur Fähre weiter, wo ich noch eine Stunde warte, um dann nach Helsingborg rüberzusetzen. Insgesamt fahre ich auf meiner Tour sehr oft mit der Fähre, was doch ganz schön aufs Portemoinee geht. Da 20€, hier 50€ und da mal wieder 40€. Das läppert sich, aber ist es auch wert. Es fällt mir nur so stark auf, weil ich eigentlich jeden Tag eine Fähre nehme, durch die großen Distanzen, die ich zurück lege. 

Donnerstag früh komme ich in Helsingborg an und suche wie ein bescheuerter den Anfang des Kattegattleden mit der Nummer "1". Ich überlge schon, ob ich einfach mal einem anderen Schild folgen soll, um nach Lönneberga zu fahren, aber eine innere Stimme sagt mir: "Michel!!!!!" Ich stoße irgendwann auf das erste Schild, was mich in eine Richtung führt und daraufhin auf ein neues Schild, was in die entgegengesetzte Richtung führt. Ich bin verwirrt. Irgendwie schaffe ich es dennoch aus Helsingborg heraus zu kommen. Schon geht es steil einen Berg hinauf und nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten geht es endlich an der Küste entlang. Wunderschön! Es ist zwar etwas bedeckt am Firmament, aber umso besser. Ich benötige weniger Sonnencreme, die mir ansonsten aus meinem, durch Anstrengung, schweißgebadeten Gesicht in die Augen perlt und brennt. Ich folge dem, wie ich ihn jetzt nenne, "Katte" jeden offiziellen Meter der Tour. Nur 2 Mal komme ich auf der gesamten Tour ein paar Meter vom Weg ab, was aber nicht schlimm ist. Ich merke es spätestens am Kreisverkehr, wenn ich das Schild nicht mehr sehe, aber dafür gibt es ja das Navi. Ich weiß zu diesem Zeitpunkt auch nicht, ob ich die gesamte Strecke an 2 oder 3 Tagen fahren soll. Bin ja kein Tour de France-Fahrer. Ich habe übrigens die Tour in 2 Tagen geschafft. Die Route nahm mich an den ganzen Küstenstädtchen mit, wo eines schöner als das andere war. Sei es anfangs bei Höganäs oder Halmstad, einer wundervollen Stadt, genauso wie Stockholm oder auch später Göteborg. Ich mag den skandinavischen Charme der Städte sehr und auch wenn sie größer sind, wenngleich nicht ganz so groß wie Berlin, herrscht hier noch eine gewisse Leichtigkeit (auch auf den Straßen). Hier in Berlin ist sich irgendwie jeder selber der Nächste und Rücksicht ist in den Jahren generell ein Fremdwort (geworden?). Ob ich in Ängelholm, Halmstad oder Göteborg gefahren bin. Die verkehrstechnische Infrastruktur ist einfach besser ausgebaut. Es gibt Fahrradstraßen, die auch wirklich Fahrradstraßen sind und nicht wie hier in Berlin, wo man wirklich 2 mal darüber nachdenkt, was diese Schilder hier eigentlich zu suchen haben, wenn dort Autos entlang fahhren. An diesen Tag schaffe ich es fast bis nach Falkenberg. Ich startete frühs um 7 und gucke jetzt auf die Uhr. Es ist schon nach Mitternacht. Zeit sich einen Platz fürs Zelt zu suchen. Hauptsache irgendwo am Meer. Jeder von euch kennt es. Am Ende des Tages will man einen der besten Schlafplätze für sein Zelt finden. Frei in der Natur, ohne Menschen. Nur allein mit den Elementen um sich herum. Oftmals gelingt dies aber nicht so leicht. Entweder kommt man an den besten Spots vorbei, wenn es gerademal Mittag ist oder man sieht im dunkeln, zumindesten auf dem Fahrrad einfach zu den Seiten hin nichts mehr. Darum fuhr ich einfach abseits des "Kattes" hinunter zum Meer und hoffe auf Gut Glück eine schöne Stelle zu finden. Ich habe das Glück. Hinter einem Zaun mit Gatter geht es direkt 30 Meter weiter hinunter zum Meer. Traumhaft! Die Dämmerung setzt ein und ich will schnell alles aufbauen. Klar, ich habe 2 Kopflampen bei, aber getan ist getan und ins Meer will ich ja auch noch rein, um den ganzen Schweiß, die Sonnencreme und das Mückenspray in Kombination abzubekommen, um sich nicht später im Schlafsack wie eine Nacktschnecke zu winden. Ich springe in die kalten Wellen und fühle mich wieder wie ein neuer Mensch, auch wenn ich danach eine Salzschicht auf der Haut habe. Lieber salzig als fettig. Ich lege mich in meinen Schlafsack. Die Nacht ist sternenklar und dennoch mache ich das Überzelt rauf, weil der Wind doch stark auf das Zelt weht. 

Tag 5

 

Freitag, die Nacht soll heute sein, in der die Perseiden mit voller Wucht die Erde treffen sollen. Ich hoffe, dass sich das bewahrheitet und umso mehr, dass es eine sternenklare Nacht wie davor wird. Der Mond scheint zwar noch stark, ist aber am abnehmen. Von dem Hier & Jetzt trennen mich bis nach Göteborg nur noch 190km. Noch schnell Wasser heiß machen für den Tee und Müsli genüsslich beim Sonnenaufgang essen. Was fühle ich mich gut. Seit der Panne mit dem Schlauch, habe ich auch sonst keinerlei Probleme mit dem Fahrrad gehabt. Die Pedale sind leicht am knartzen, aber das hatte ich schon mal und bin mir bis heute noch nicht sicher, ob es das Tretlager ist, da es irgendwann auch mal wieder weg ist. Ich schiebe meine 7 Sachen den Hügel hoch und setze meine Reise fort. Ich merke immer mehr, dass die Schweden extreme Golf-Fans sind. Rund um Hamstad oder Göteborg befinden sich riesen Areale von Golfplätzen, dass man aufpassen möge, nicht auf einem zu zelten, auch wenn dieser perfekte Rasen gerade Recht dafür wäre. Und noch eines was mir auffällt. Sowohl die Dänen als auch die Schweden mögen es den Rasen zu mähen. Egal an wievielen Grundstücken ich vorbei kam, auf jeden Kilometer Radweg kam mindestens ein Rasenmähertrecker, oder gewöhnlicher Rasenmäher. In den reichen Gegenden, die oft an der Küste vertreten waren, gab es dann auch mal GPS gesteuerte Rasenmäherroboter, die Tag & Nachts ihre Arbeit verrichteten. Für mich gab es auch teils unsinnige Bilder. Wohnwagenplätze direkt an der Straße oder auf einem großen Stellparkplatz am Hafen, was ich mir persönlich nie vorstellen könnte, in Reih & Glied nebeneinander zu stehen mit 40 weiteren Wagen und irgendwie die "Freiheit" des campens zu genießen. Noch eine Eigentümlichkeit, besonders bei den Schweden. Sie lieben alte Autos. Sie lieben alte, amerikanische Autos. Ich sehe soviele Ford Mustang, Chevrolets, Pickup-Trucks oder Dodges, wie in meinem ganzen Leben nicht. Aber auch generell Autos aus den 50er bis 70ern aus anderen Ländern finde ich persönlich sehr classy. Ich könnte auch in jedes Haus dort einziehen. Diese typischen schwedischen Holzhäuser, bewachsen mit Rosen und den Gartenzäunen, wo die Zaunlatten aus Holz nicht wie bei uns in Deutschland lotgerecht ausgerichtet werden, sondern im 45° Winkel. Sehr stylish! Man merkt halt, dass das Haus hier wichtiger ist, als das Auto. 

Bis ganz nach Göteborg schaffe ich es an diesem Tag nicht. Ich bin gegen Mitternacht einfach nur noch Müde, auch wenn es sich bis zum Ende des Kattegattleden nur noch um 35km handelt, will ich mir einen Platz suchen und werde relativ schnell fündig. Wieder am Wasser, wenngleich auch nicht unweit des Radweges. Nachts passiert dort sowieso nicht viel, denke ich. Stattdessen fällt mir mit der Zeit auf, wie aktiv die jüngere Generation von 16-25 Jahren in der Nacht wird. Ich kenne es ja auch aus meinen Zeiten, aber unter der Woche? Vielleicht waren Ferien. Es waren auf jeden Fall viele partywütige Leute auf den Straßen oder am Strand. Das störte mich aber nicht weiter. Die Nacht sah vielversprechend aus. Zwar wolkenverhangen, aber nach Regen sah es nicht aus. Als ich einschlief wachte ich kurz gegen 02 Uhr nachts wieder auf. Irgendwas feuchtes berührte tropfend meine Wangen und dieses Geräusch. Oh mein Gott, es regnete! Ich habe ja nur das Innenzelt aufgestellt, denn nach Wetterbericht soll es nicht regnen. Ich, aus dem Tiefschlaf gerissen, torkelte draußen auf den Felsen umher, um das Außenzelt zu befestigen, immer wieder das Gleichgewicht verlierend. Ich fühlte mich wie betrunken. Anstatt des Komentenschauers traf mich ein gewöhnlicher Schauer aus Wasser. Als ich alles fertig und auch die Fahrradtaschen mit Regenschutz überzogen habe, gehe ich in mein Zelt und schlafe auch sofort wieder ein, um dann 08 Uhr aufzuwachen. Ein neuer Tag zum radeln!

Tag 6

 

Nach 2 Stunden restlicher Fahrt komme ich in Göteborg an. Natürlich fahre ich dann nicht direkt mit der nächsten Fähre nach Frederikshavn, sondern begebe mich direkt ins Herz der zweitgrößten Stadt Schwedens, die auch in Sachen Schönheit Stockholms in nichts nachsteht. Ich fahre direkt zum Stadion des IFK Göteborg oder ins Zentrum der Stadt, wo noch alte Straßenbahnen meine Wege kreuzen, auch wenn es hier natürlich schon moderne Strassenbahnen gibt. Ich genieße die Fahrt durch die Stadt und fahre frei nach Schnauze überall umher, ohne ein gewisses Ziel zu haben, weil ich dadurch entspannter fahren kann ohne jegliches hin- und hergehetze. Nach 3 Stunden Göteborg fahre ich zum Fährterminal und stelle mit bedauern fest, dass das nächste Boarding erst wieder 14 Uhr beginnt. Ich habe noch 40 Minuten, bis ich in das Terminal reingelassen werden. Ab auf die Bank und in der Sonne chillen. 14 Uhr öffnen sich die Pforten und ich gelangte bis ganz nach vorne ohne zu wissen, dass ich hier noch satte 1 1/2 Stunden stehen sollte und mir spürbar merklich den Hintern abfror, trotz Windbreakerjacke und Merionpullover. Ich habe immer noch die Kurze Gelpolsterhose an. Ich checke den Wetterbericht und sehe, dass es anfangen soll zu regnen. Das erste mal seit meiner Tour, ausgenommen die letzte Nacht. Ich präpariere also mein Fahrrad vor, so dass nichts nass werden kann und mich durch die Bewegung aufwärme. Wie es sich wieder einmal mit viel Glück herausstellen sollte, regnete es sich auf der ganzen Fahrt Richtung Dänemark ab und als ich nach 3 Stunden überfahrt ankam, viel kein weiterer Tropfen vom Himmel. Die erste Stunde zumindest. Vor mir wird es nach 20 km Fahrt immer dunkler und es regnet auf einmal in strömen. Ich ziehe meine Regenhose und -jacke an, was eine Weile dauert und schwinge mich wieder auf das Rad. Ich weiß nicht, wo dann mehr Wasser herunter fließt. Unter der Jacke bzw. Hose oder darüber. Ich schwitze durch den Atmungsinaktiven Stoff nur noch mehr. Der Regen sollte aber nicht lange andauern und beschert mir einen wundervollen und atemberaubenden Sonnenuntergang mit all seiner Farbpracht. Ich finde eine Stelle wo ich schlafen kann, sprühe mich schon mit Mückenspray ein und überlege dann doch noch mal. Eigentlich bin ich noch nicht wirklich ausgepowert. Ein paar Kilometer gehen heute noch und ich fuhr noch 1 Stunde. Ich befinde mich schließlich auf dem Ostküstenweg Dänemarks und habe keinen Kilometer bis zum Meer. Schließlich lande ich am Voerså Havn und finde den perfekten Platz zum zelten. Gefühte 5cm über dem Meer befindet sich hier eine kleine, kreisförmige Fläche auf der ich mein Zelt aufstelle. Ich mache mir Gedanken, ob es hier die Tide gibt. Ich google nach und für mich steht fest. Nein, scheint es hier nicht zu geben. Ich werde nachts eines besseren belehrt, denn als ich alles fertig gemacht habe und mich schlafen lege, wache ich nachts um 03 Uhr auf. Der Mond scheint in mein Zelt und ich könne keine kleinen Wellen mehr, wie sie sanft neben meinem Zelt brechen. Alles war zum Glück noch trocken. Das Meer hat sich in der Zeit in der ich schlief um 30-50 Meter zurückgezogen. Ich ziehe sofort meine Sachen an und mache Bilder und erfreue mich des Lebens sowas wieder erleben zu dürfen. Dieser Zeltplatz war wirklich perfekt. Es wurde bald 04 Uhr und ich krieche wieder in mein Zelt zurück. Nach meinen tollen Schätzungen sollte das Wasser in den nächsten Stunden nicht mehr allzu nah an meinen "sicheren" Schlafplatz heran kommen. So blieb es auch dabei und der neue Tag brach heran.

Tag 7

 

Es ist Sonntag. In Deutschland haben alle christlichen Geschäfte zu. So nicht in Dänemark, wo die Geschäfte jeden Tag von 08 bis 21 Uhr geöffnet haben (die armen Angestellten). Heute wollte ich nach Aarhus, der europäischen Kulturhauptstadt 2017! Ich lass davon im NORR-Magazin und nehme mir die Gelegenheit, um diese tolle Stadt zu besuchen. Es war schon etwas ein Tour de Force, die ich da machte, aber sei es drum. Aarhus war außerdem ein Grund für mich, weil dort die nächste Fähre nach Odde ging, wo es dann nur noch 190km bis nach Gedser waren. Ich schaue also wann ich in Aarhus bin und wieviel Zeit ich dort überhaupt verbringen konnte, ohne das alles in Stress ausartete. Ich wollte nicht in der Stadt umherhetzen und dann gerade so die letzte Fähre bekommen, nur um dann noch 2 Stunden lang einen Schlafplatz zu finden. Nein! Ich gönnte mir eine Nacht im Hallo Hostel für nur 32€. Es ist zwar ein Mehrbettenraum mit getrennten Kammern á 2 Doppelstockbetten, aber jedes dieser Betten hatte einen Vorhang und man blieb ungestört. Desweiteren wurde mir nach der Nacht 2 Mal erzählt, dass die Matratzen aus 5 Sterne Hotels stammen bzw. dafür konzipiert sind, sie diese aber weitaus günstiger erhalten haben. Dementsprechen wie in einer Wolke liegend, konnte ich mich aus dem Bett auch kaum aufragen, um aufzustehen. Das hinlegen fiel mir dahingehend umso leichter. Ein Bett gebucht und innerhalb von 6 Stunden in Aarhus gelandet. Es war jetzt gegen 18 Uhr und ich hatte noch einige Stunden im besten Licht für Fotografen, um die Stadt zu erkunden. Nebenbei gesagt, hatte die letzte Strecke aber auch etwas ungemütliche Passagen. Ich fuhr die letzten 30km nur auf der Bundesstrasse (Navi hatte den einfachsten Weg genommen) und hatte mit starken Seitenwinden bzw. -böen zu tun, was nicht sehr schön ist, wenn man von Autos knapp überholt wird. Arschbacken zusammenkneifen und man übersteht auch das. Nach dem letzten & steilen 60 Meter Anstieg kurz vor dem Ziel, kam demensprechend eine tolle Abfahrt mit 45 km/h. Ich sag euch Leute. Das macht so dermaßen Spaß! Die höchste Geschwindigkeit, die ich mit meinem Rad erzielte (Bergabwärts) lag bei 58 km/h. Ich habe da ordentlich rotiert im 7 Gang Nabenschaltung.

Das Hallo-Hostel war direkt 200m vom Zentrum entfernt. Für knapp mehr als 30€ konnte man sich dahingehend absolut nicht beklagen. Ich schließe mein Fahrrad im Keller ab, nehme meinen Rucksack mit dem Nötigsten mit und gehe raus in die Stadt. Ich vergleiche Aarhus sofort mit Hamburg, denn genauso wie HH hat Aarhus eine Art Speicherstadt, also nicht wirklich mit einem Speicher, aber vom Feeling her. Seht es einfach dann mal selbst. Ich gehe durch die kleinsten Gassen, wo das letzte Sonnenlicht hindurchbricht. Die Luft ist angenehm warm und es weht kein Wind mehr. Durch die Straßen schlendern, einfach auch mal die Seele etwas baumeln lassen und herunterkommen. Das ich sowas mal in einer größeren Stadt habe, habe ich mir auch nicht denken können. Tatsächlich war dem Ganzen so und nach 2-3 stündiger Tour ging ich glücklich zu meinem Refugium zurück, lass noch ein Buch, aß M&Ms (die Blauen), nahm einen Schluck aus meinem schottischen Flachmann, der mit Laphroaig gefüllt war und schlief wie ein Baby. 

Tag 8

 

Nach der warmen Dusche am gestrigen Abend, wache ich gegen 08 Uhr auf und gehe eine halbe Stunde später wieder in die Stadt. Meine Fähre fährt erst gegen 13 Uhr und ich habe noch reichlich Zeit an der Promenade lang zu gehen oder an den Schaufenstern vorbei. Gelegentlich erwische ich mich dabei wie ich Fotos von völlig sinnfreien Motiven machen, wie einer Kirche und zu mir selber sage, dass ich schon anfange wie ein Rentner zu fotografieren und grinse dabei. Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Patchjäger. Also Aufnäher für den Rucksack. Auch wenn ich nicht wirklich mit dem Wanderrucksack unterwegs war, so kommen bei mir noch Aufnäher für Dänemark & Schweden rauf inklusive Göteborg. Aarhus habe ich vergeblich gesucht. Ich decke mich im Aldi noch mal mit Iced Coffee, Kuchengebäck und den Fertigpizzen aus dem Brötchenregal ein. Die werde ich an dem Tag auch brauchen, denn von Sjaellands Odde bis nach Gedser sind es 190km. Ich wollte die Tour aber nicht an einem Tag machen. Ich bin gerade so entspannt, dass ich mich nicht so verausgaben möchte. Außerdem habe ich Mittwoch als Ankunft in Berlin angepeilt. Dort angekommen, fahre ich von Odde südwärts. Der Tag im Bett und die wenigen Kilometer am Vortag haben meine Beine etwas regenrieren lassen und ich bin so voller Kraft, dass ich die 20m Hügel im 6 Gang mit 30 km/h hochbretter. Bedenkt, ich hatte noch 20kg Gepäck drauf. Mein Navi meinte auf einmal, dass nur noch 20% an Batterie waren, obwohl es die gesamte Zeit über das AppCON GT#1 geladen wurde. Zu meinem erschrecken stelle ich nach einigen Metern fest, dass auf dem Display nur noch 2 Linien zu sehen sind und das Ding komplett aus ist. Ich versuche es anzumachen, doch vergebens. Das Navi scheint dieses mal wirklich kaputt zu sein. Das gute TEASI. Oh NÖ! Ich verband das Appcon nun mit meinem Smartphone. Die Reise konnte weiter gehen. Ich nahm es erstmal so hin, was sollte ich auch anderes machen. Mein Smartphone wurde geladen. An diesem Tag fahre ich durch die ganze Prärie des Sjaellands Dänemarks. Links und Rechts von mir Bauernhöfe und Getreideanbaufelder, wo das Auge hinschaut. Überall sind New Holland und John Deere Maschinen im Einsatz, um die Felder zu bewirtschaften. Ich fühle mich irgendwie wie in den Südstaaten, wo diese großen Ranches sind und sonst nichts. Ich war nie in Nordamerika, um das gleich klarzustellen, aber aus Filmen & Erzählungen her, habe ich dieses spezielle Bild entwickelt. Ich habe abends Probleme mit der Suche eines Schlafplatzes. Die Fahrradlampe ist schon seit 2 Stunden in Betrieb. Außer etwas Kakaomilch, trinkbaren Yoghurt mit Proteinen, M&M's und einem Summersby, habe ich nichts wertvolles zu essen für die Schnelle auf die Hand. Trockennahrung habe ich reichlich bei, ist aber zu schwer für den Magen und dauert auch. Es ist halb 11 Uhr abends und ich bin einfach kaputt und müde nach nur 130km Fahrradtour. Unglaublich. Ich finde irgendwo eine Wiese beim Eingang eines Betriebes und lasse mich dort nieder. Der Himmel ist wolkenfrei und ich schaue noch 20-30 Minuten in den Himmel, telefoniere mit meiner Geliebten und trinke ein kühles Summersby aus der Dose. Ich gleite in den Schlaf ohne zwischendurch aufzuwachen.

Tag 9

 

Heute geht alles Schlag auf Schlag. Ich fahre die letzten 65km bis nach Gedser. Die Fähre zurück nach Rostock fährt um 13:15 Uhr ab und es ist halb 8, als ich aufbreche. Es wird eng. Ich fühle mich heute das erste Mal etwas kraftlos, rede mir aber ein, dass das ein normaler Zustand sei. Wir kennen es doch alle. Du sitzt im Auto und musst unbedingt auf Toilette. Es sind noch 5km. Es ist auszuhalten, selbst 2km geht das alles noch. Die Blase drückt, aber der Wille und die physischen Kräfte dadurch stark. Doch wehe, man hat die letzten 20m bis zur Toilette zu bewältigen. Der Körper stellt sich auf die Erleichterung bzw. das "Ende" ein. Genau so trägt es sich auch teil bei Rettungen in den Bergen zu. Der Verletzte hat mehr Reserven als er dachte, selbst wenn er schwer verletzt ist. Kommt der Rettungstrupp, fährt der Körper auf einmal herunter, da er sich in Sicherheit wiegt. Gerade das ist meist die kritische Zone. Oft sterben die Verletzten dann weg, wenn sie an sich nichts mehr zu befürchten haben. Das ist jetzt natürlich ein drastisches Beispiel, aber zur Veranschaulichung meiner Situation finde ich es grandios, denn nur noch 60km von insgesamt 1300km ist das "Ende" der Tour. Ich wollte auch kopfmäßig nicht mehr so recht. Viel schlimmer als das ist aber, dass der Wind, der schon die ganze Zeit von Süden kommt, seit Anfang, nicht mehr gedreht hat. Ich habe mit ständigen Gegenwind zu tun von mehr als 40 km/h. Ich will teilweise fluchend und weinen zugleich vom Fahrrad absteigen. Kein Bock mehr!! Man könnte auch von dem 4. in den 3. oder sogar 2. Gang schalten. Aber was bringt es mir? Die Tretfrequenz wird höher und die konditionelle Belastung auch. Ich komme auch nicht schneller voran. Ich hasse den Wind (wenn er einen von vorne drangsaliert). Auf den letzten 10km funktioniere ich nur noch. Noch 5km, dann 2km. Okay. Nur noch 950m. Ich bin wieder da, wo ich in Dänemark gestartet war. Ich rede mir ein, dass ich eine wundervolle Zeit habe und nicht an die letzten 3-4 Stunden zurück denke, wo der Sturm auf mich einschlägt. In Gedser hole ich mir 2 warme Kakao mit Milch aus einem Automaten und einen Twix. Mir geht es sofort besser! Die Fähre kommt und bringt mich nach Good Old Germany zurück. Ich nahm gleich den nächsten Zug in Richtung Berlin, der 3 Stunden vom Rostocker HBF bis zum Berliner HBF benötigt. Ich habe Zeit zum reflektieren und ausruhen. Denn diese RUHE, brauchte ich. In Berlin herrscht wider meiner Willen das extreme Chaos. Die Straßen waren gegen 17-18 Uhr so dermaßen vollgestopft (auf einem Dienstag!) mit Fußgängern, Autos und Radfahrern, dass ich ehrlich dachte: "Okay, hier erwischt es mich jetzt doch noch. Auf den letzten 7km nach Hause. Super. Ich Liebe Dich. Berlin!" - Dem ist zum Glück nicht so und ich komme heile und unversehrt in unserem zu Hause an. Das erste was ich tat, war zum REWE zu fahren und mir Entrecote für den Grill zu holen. Dazu frischer Tomatensalat und ein tolles, kaltes Summersby! Ein Stück Skandinavien.